Kann man mit Gott Geschäfte machen?

Ist es Gottes Wille, dass wir reich oder lieber arm sind?

Aufgrund meines Buches “Geschäfte mit Gott“ und meinen Vorträgen gibt es oft gegenteilige Ansichten, die teilweise mit der Bibel belegt sind.

Reichtum kommt durch Fleiß, Sparsamkeit und gute Verwaltung. Ich bin deswegen reich geworden, und weil ich die Verheißungen Gottes für mich in Anspruch genommen und nach seinem Willen verwaltet habe. Wo ich das vernachlässigte, sprach Gott ganz deutlich zu mir und ich änderte das. Durch  Krisen hatte ich an Gottes Verheißungen festgehalten, so konnte er mich noch reicher machen und mein Glauben wurde dadurch enorm gestärkt. Dafür bin ich heute sehr dankbar.

Was sagt die Bibel zu Reichtum und Armut? Ich habe nachgeschaut und folgende Stellen dazu gefunden. ( Nach der Übersetzung Hoffnung für alle)

Für was entscheidest du dich? Mein Kommentar ist jeweils in kursiv geschrieben.

Maleachi 3.10  Ich der allmächtige Gott, fordere euch nun auf: Bringt mir den zehnten Teil eurer Ernte in vollem Umfang zu meinem Tempel, damit in den Vorratsräumen kein Mangel herrscht! Stellt mich doch auf die Probe, und seht, ob ich meine Zusage halte! Denn ich verspreche euch, dass ich dann die Schleusen des Himmels wieder öffne und euch mit allem überreich beschenke. Ich lasse keine Heuschreckenschwärme mehr eure Felder und Weinberge kahlfressen und euch die Ernte verderben. Dann werde alle Völker euch glücklich preisen, weil ihr in einem so herrlichen Land lebt! Darauf gebe ich  der Herr der allmächtige Gott mein Wort.

Jesus erzählte ein Gleichnis in Lukas 19. 12-27 und beauftragt zu handeln.

12 Ein Fürst trat eine Reise an. Er sollte zum König gekrönt werden und dann wieder in sein Land zurückkehren. 13 Bevor er abreiste, rief er zehn seiner Knechte zu sich, gab jedem ein Pfund Silberstücke und sagte:> Setzt dieses Geld gewinnbringend ein! Ich komme bald zurück! < 14 Viele Bürger seines Landes aber hassten ihn. Sie schickten eine Gesandtschaft hinter ihm her mit der Erklärung:> Diesen Mann werden wir nicht als König anerkennen! <15 Trotzdem wurde er gekrönt und kam in sein Land zurück. Er befahl die Knechte zu sich, denen er das Geld gegeben hatte, und wollte wissen:> Was habt ihr damit gemacht? <16 Der erste berichtete:> Herr, ich habe das Zehnfache deines Geldes als Gewinn erwirtschaftet. < 17 >Ausgezeichnet! < rief der König.> Das hast du gut gemacht! Du hast dich in dieser kleinen Aufgabe bewährt. Ich vertraue dir die Verwaltung von zehn Städten an. < 18 Darauf trat der nächste Mann vor und berichtete:> Herr, ich habe das Fünffache an Silberstücken hinzugewonnen. < 19  > Gut<, antwortete sein Herr. >Du wirst Verwalter über fünf Städte. < 20 Nun trat ein anderer Knecht vor und sagte:> Herr hier hast du dein Geld zurück. Ich habe es in ein Tuch eingewickelt und aufbewahrt! Ich fürchte dich als strengen Herrn. Denn du nimmst was dir nicht gehört, und du erntest, was andere gesät haben. < 22 Da rief der König zornig:> Du richtest dich mit deinen eigenen Worten, du Nichtsnutz! Wenn du weißt, dass ich ein strenger Herr bin, dass ich nehme, was mir nicht gehört, und ernte, wo ich nicht angebaut habe, 23 warum hast du  das Geld nicht zur Bank gebracht? Dann hätte ich wenigsten Zinsen dafür bekommen! < 24 Er forderte die Umstehende auf:> Nehmt ihm das Geld ab, und gebt es dem Mann, der zehn Pfund Silberstücke erwirtschaftet hat. < 25 >Aber Herr<, widersprachen seine Leute, >der hat doch schon genug! <Da sagte ihnen der König: > Ich versichere euch: Wer viel hat, der bekommt noch mehr dazu. Wer aber nichts hat, dem wird selbst noch das Wenige, das er hat, genommen! 27 Doch jetzt holt meine Feinde her, die mich nicht als König anerkennen wollten: Sie sollen vor meinen Augen hingerichtet werden. <<

Kommentar aus der Bruns Übersetzung

Jesus kennzeichnet aber neben diesen treuen Verwaltern noch eine andere Gruppe unter seinen Nachfolgern. Sie sind unaufrichtig und töricht. Er zeichnet sie in ihrer Gleichgültigkeit und Gedankenlosigkeit: Wenn sie schon nichts Besonderes tun konnten oder wollten, hätten sie wenigsten treu im Kleinen sein sollen – aber auch das sind sie nicht. Darum muss Jesus diese Gruppe seiner Nachfolger verurteilen: Sie werden im kommenden Reich nicht dabei sein. Er wiederholt damit nur die alte Regel, dass die Treuen immer neue Aufgaben bekommen, während den Faulen alles unter den Händen zerrinnt. –

Die widerspenstigen Juden haben schon wenige Jahre später ( im Jahre 70 ) erlebt, wie furchtbar diese Worte Jesu in Erfüllung gingen. Statt dass Jesus über sie herrschte, kamen Sie unter die Gewalt der Römer, und Ungezählte wurden erschlagen.

 

Sprüche 31. 10—3  10 Eine tüchtige Frau, wer findet sie schon? Sie ist wertvoller als viele Juwelen! 11 Ihr Mann kann sich auf sie verlassen, sie bewahrt und vergrößert seinen Besitz. – – – 16 Sie hält Ausschau nach einem ertragreichen Feld und kauft es, von dem Geld, das ihre Arbeit einbringt, pflanzt sie einen Weinberg. Unermüdlich und voller Tatkraft ist sie bei der Arbeit; was getan werden muss, das packt sie an! Sie merkt, dass ihr Fleiß Gewinn bringt.- – usw.

Sprüche 3.16  Wer weise ist, wird lange leben und Reichtum und Ansehen erwerben.

Psalm 112. 1-10 Halleluja –  lobt den Herrn. Glücklich ist, wer dem Herrn in Ehrfurcht begegnet und sich über seine Gebote freut! 2 Seine Nachkommen werden im ganzen Land hohes Ansehen genießen, denn Gottes Segen liegt auf jeder Generation, die sich von ihm nicht abbringen lässt. 3 Bei einem solchen Menschen sind Reichtum und Wohlstand zu Hause. Unerschütterlich und treu hält er zu Gott. 4 Selbst in dunklen Stunden, leuchtet ihm ein Licht, er ist voll Erbarmen, großmütig und Gerecht. 5 Gut geht es dem der freundlich zu den Armen ist und ihnen gerne Geld leiht, der sich an das Recht hält bei allem, was er unternimmt.6 Nichts wird ihn zu Fall bringen, einen solchen Menschen vergisst man nicht!  7 Er fürchtet sich nicht vor schlechter Nachricht, denn sein Glaube ist stark- er vertraut dem Herrn. 8 Er lässt sich nicht erschüttern und hat keine Angst, denn er weiß, dass er über seine Feinde triumphieren wird. 9 Großzügig  schenkt er den Bedürftigen, was sie brauchen; auf seine barmherzige Liebe kann man immer zählen a. Darum ist er überall hoch angesehen b. 10  Alle die Gott missachten, sehen es und ärgern sich, sie knirschen mit den Zähnen und vergehen vor Wut. Denn was sie sich erträumt haben, zerrinnt in nichts.

Galater 6. 6-9  Wer in der Heiligen Schrift unterwiesen wird, soll auch zum Lebensunterhalt seines Lehrers beitragen, so gut er kann. 7 Glaubt nur nicht, ihr könnt euch über Gott lustig machen! Ihr werdet genau das ernten, was ihr gesät habt. 8 Wer sich nur auf sich selbst verlässt, der erwartet den ewige Tod. Wer sich aber durch den Geist Gottes führen lässt, dem wird Gott das ewige Leben geben. 9 Werdet nicht müde, Gutes zu tun. Es wird eine Zeit kommen, in der ihr eine reiche Ernte einbringt. Gebt nur nicht vorher auf. 10 Solange uns noch Zeit bleibt, wollen wir allen Menschen Gutes tun; vor allem aber denen die mit uns an Christus glauben.

2. Korinther 9. 6-8 Ich bin davon überzeugt: Wer wenig sät, der wird auch wenig ernten; wer aber viel sät, der wird auch viel ernten. 7 So soll jeder für sich selbst entscheiden, wie viel er geben will, und zwar freiwillig und nicht aus Pflichtgefühl. Denn Gott liebt den, der fröhlich gibt. 8 Er wird euch dafür alles schenken, was ihr braucht, ja mehr als das. So werdet ihr nicht nur selbst genug haben, sondern auch noch anderen von eurem Überfluss weitergeben können.

1.Korinther 13. 3 Selbst wenn ich all meinen Besitz an die Armen verschenke und für meinen Glauben das Leben opfere, aber ich habe keine Liebe, dann nützt es mir gar nichts.

Lukas 6. 38 Gebt, was ihr habt, dann werdet ihr so reich beschenkt werden, dass ihr gar nicht alles aufnehmen könnt. Mit dem Maßstab, den ihr an andere legt, wird man auch euch messen.

Sprüche 28. 20 Ein zuverlässiger Mensch wird reich beschenkt; doch wer sich um jeden Preis bereichern will, bleibt nicht ungestraft.

Sprüche  28. 22 Ein neidischer Mensch giert nach Reichtum und weiß nicht, dass Armut über ihn kommen wird.

Sprüche 15.27  Wer sich auf unehrliche Weise Gewinn verschafft, stürzt seine ganze Familie in Unglück; wer keine Bestehungsgelder annimmt, führt ein gutes Leben.

Sprüche 21.6  Reichtum, den man durch Betrug erworben hat, zerrinnt schnell und reißt mit in den Tod.

Sprüche 22,1 Ein guter Ruf ist wertvoller als großer Reichtum; und beliebt sein ist besser als Silber und Gold besitzen.

Sprüche 28.6 Lieber arm sein und ehrlich leben , als reich sein und betrügen.

Sprüche 28.8  Wer seinen Reichtum durch Aufpreis und Zinsen vermehrt, muss sein Vermögen einmal dem überlassen, der den Armen hilft.

Sprüche 10.20 Wer Gott gehorcht, spricht Worte so wertvoll wie reines Silber; die Gedanken des Gottlosen dagegen sind völlig wertlos.

Sprüche 30.7-9  Herr ich bitte dich um zweierlei, erfülle mir doch diese Bitten, solange ich lebe: 8 Bewahre mich davor, zu lügen und zu betrügen, und lass mich weder arm noch reich sein! Gib mir nur so viel wie ich zum Leben brauche! 9 Denn wenn ich zu viel besitze, bestreite ich vielleicht, dass ich dich brauche, und frage: Wer ist denn schon der Herr? Wenn ich aber zu arm bin, werde ich vielleicht zum Dieb und bereite dir, meinem Gott damit Schande.

Sprüche 11.28 Wenn du auf dein Geld vertraust, wirst du fallen wie ein welkes Blatt im Herbst. Lebe so, wie Gott es will, dann wirst du aufblühen, wie die Pflanze im Frühling.

Sprüche 15.16  Lieber arm und Gott gehorsam, als reich und voller Sorgen.

Sprüche 23 4 Versuche nicht, mit aller Gewalt reich zu werden, denn das ist unvernünftig! Schneller als ein Adler fliegen kann, ist dein Geld plötzlich weg – wie gewonnen so zerronnen.

Lukas 18. 18-30  Jesus wurde von einem angesehenen und reichen Mann gefragt: Guter Lehrer, was muss ich tun, um das ewige Leben zu bekommen? 19 Jesus entgegnete:  Weshalb nennt du mich gut? Es gibt nur einen der gut ist und das ist Gott. 20 Du kennst doch deine Gebote: Du sollst nicht ehebrechen! Du sollst nicht töten! Du sollst nicht stehlen! Sag nichts Unwahres über deinen Mitmenschen! Ehre deinen Vater und deine Mutter! 21 Der Mann antwortete: An diese Gebote habe ich mich von Jugend an gehalten. 22 Aber etwas fehlt dir noch, sagte Jesus. Verkaufe alles was du hast, und verteil das Geld an die Armen. Damit wirst du im Himmel einen Reichtum gewinnen, der niemals verloren geht. Und dann komm und folge mir nach. 23 Als der Mann das hörte wurde er traurig, denn er war sehr reich. 24 Jesus merkte es und sagte: Wie schwer ist es doch für die Reichen in Gottes neue Welt zu kommen! 25 Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in Gottes neue Welt kommt. 26 Wer kann dann überhaupt gerettet werden?,  fragten ihn seine Zuhörer entsetzt. 27 Er antwortete: Für Menschen ist es unmöglich, aber nicht für Gott.

Wenn man sich ganz auf seinen Reichtum verlässt, besteht die Gefahr, dass man meint man braucht Gott nicht mehr. Reichtum verpflichtet und nicht jeder ist bereit Verantwortung auf sich zu nehmen, und  in der Lage, sein Geld nach Gottes Willen zu verwalten.

28 Jetzt sagte Petrus: Aber wie ist es mit uns? Wir haben alles aufgegeben und sind mit dir gegangen! 29 Jesus antwortete: Das sollt ihr wissen: jeder, der sein Haus, seine Eltern, seine Geschwister, Seine Frau oder seine Kinder zurücklässt, um sich für Gott und seine neue Welt einzusetzen, 30 der wird dafür reich belohnt werden: hier schon in dieser Welt, und erst recht in der zukünftigen Welt mit dem ewigen Leben.

An dieser Stelle muss ich an ehemalige Muslime denken, die zum Christentum konvertiert sind und von ihrer Familie ausgestoßen wurden.

Sprüche 13. 4 HFA  Der Faulpelz will zwar viel, erreicht aber nichts; der Fleißige bekommt, was er sich wünscht, im Überfluss.

Sprüche 22.1 HFA  Ein guter Ruf ist wertvoller als Reichtum; und beliebt sein ist besser als Silber und Gold zu besitzen.

Lukas 12.47-48 Der Verwalter, der den Willen seines Herrn kennt, sich aber bewusst nicht danach richtet, wird schwer bestraft werden. Wer dagegen falsch handelt, ohne es zu wissen, wird mit einer leichteren Strafe davonkommen. So wird von jedem, der viel bekommen hat, auch viel erwartet; denn wem viel anvertraut wurde, von dem verlangt man umso mehr.

Sprüche 3.9-10 Ehre den Herrn mit deinen Opfergaben: Schenke ihm das Beste deiner Ernte, dann wird er deine Vorratskammern füllen und deine Weinfässer überfließen lassen.

3.Mose 26.-5  Wenn ihr nach meinen Weisungen lebt und meine Gebote beachtet, werde ich es zur rechten Zeit regnen lassen, damit das Land reichen Ertrag bringt und die Bäume viel Frucht tragen. Dann dauert die Dreschzeit bis zur Weinlese und die Weinlese bis zur Aussaat. Ihr habt reichlich zu essen und wohnt sicher in eurem Land.

Sprüche 31. 3. Lass nicht deine ganze Kraft bei den Frauen, das hat schon viele Könige zu Fall gebracht.

Sprüche 6. 6-11  Beobachte die Ameisen du Faulpelz! Nimm dir ein Beispiel an ihnen: kein Vorgesetzter treibt sie an, trotzdem arbeiten sie den ganzen Sommer fleißig, und im Herbst haben sie einen Vorrat für den Winter angelegt. Wie lange willst du noch im Bett bleiben, du Faulpelz? Wann stehst du endlich auf? “Lass mich noch ein bisschen schlafen sagst du,“ nur noch ein Weilchen!“- Und während du dich noch ausruhst, ist die Armut plötzlich da, und die Not überfällt dich wie ein Räuber.

Sprüche 19.15 Ein Faulpelz liebt seinen Schlaf-und erntet Hunger dafür.

Sprüche 26.15 Ein fauler Mensch streckt seine Hand zum Essen aus, aber er ist zu bequem, sie zurück zum Mund zu führen!

Sprüche 21.25  Ein  Faulpelz hat viele Wünsche, ist aber zu bequem, auch nur einen Finger krumm zu machen. Dieser Zwiespalt bringt ihn langsam um.

Sprüche 28.22  Ein neidischer Mensch giert nach Reichtum und weiß nicht, dass Armut über ihn kommen wird.

Sprüche 15.27 Wer sich auf unehrliche Weise Gewinn verschafft, stürzt seine ganze Familie ins Unglück.